8 Wochen vorher: Entscheidungen
- Alte Wohnung kündigen. Kündigungsfrist und -termin stehen im Mietvertrag; schriftlich und nachweisbar kündigen. Übergabetermin gleich mit der Hausverwaltung abstimmen.
- Umzugstermin festlegen. Unter der Woche und abseits des Monatsendes ist es ruhiger und oft günstiger. Urlaub beantragen, wenn nötig.
- Umzugsfirma besichtigen lassen. Kostenlos, vor Ort oder per Video — danach haben Sie einen Fixpreis und wissen, wie viele Kartons Sie brauchen. Wovon der Preis abhängt, steht auf Umzug Wien: Kosten.
- Ausmisten. Alles, was nicht mitzieht, kostet weder Kartons noch Tragezeit. Brauchbares verkaufen oder spenden, den Rest in einer Entrümpelung mit dem Umzug kombinieren.
- Kinder und Haustiere. Kindergarten- oder Schulwechsel anstoßen, Tierarzt und Hundeabgabe im neuen Bezirk im Blick behalten.
4 Wochen vorher: Organisation
- Halteverbotszone beantragen. Bei der MA 46, mindestens 10 Werktage vorher — für beide Adressen, wenn nötig. Die Anleitung: Halteverbotszone in Wien beantragen.
- Nachsendeauftrag bei der Post einrichten, damit in den ersten Monaten nichts verloren geht.
- Verträge ummelden oder kündigen: Strom, Gas, Fernwärme, Internet und Telefon, ORF-Beitrag, Haushaltsversicherung, Zeitungsabo. Bei Energieverträgen den Einzugstermin angeben, damit am ersten Abend Licht brennt.
- Neue Wohnung vorbereiten: Schlüssel, Übergabeprotokoll, Zählerstände, Renovierungen, Küchenplanung — alles, was leichter geht, solange die Wohnung leer ist.
- Kartons und Material besorgen. Kleine Kartons für Bücher und Geschirr, große für Kleidung und Bettzeug, dazu Klebeband, Marker und Seidenpapier.
- Lift reservieren, Hausverwaltung informieren — an beiden Adressen. Ein reservierter Lift spart am Umzugstag mehr Zeit als jeder Helfer.
1 Woche vorher: Packen
- Zimmer für Zimmer packen und jeden Karton beschriften: Zielraum und Inhalt. Das Team stellt die Kartons dann gleich dort ab, wo sie hingehören.
- Eine „Erster-Abend-Kiste“ packen: Bettzeug, Handtücher, Ladekabel, Kaffee, Werkzeug, Toilettenpapier, Medikamente. Diese Kiste fährt im eigenen Auto mit.
- Wertsachen und Dokumente selbst transportieren: Pässe, Verträge, Schmuck, Festplatten.
- Kühlschrank und Gefrierschrank leer essen, rechtzeitig abtauen und trocknen lassen.
- Möbel müssen Sie nicht zerlegen — das gehört bei uns dazu. Leeren Sie nur Schränke und Laden.
- Nachbarn informieren, wenn ein LKW vor der Tür stehen und das Stiegenhaus voll sein wird.
Am Umzugstag
- Erreichbar sein. Eine Person an der alten, eine an der neuen Adresse — oder Sie fahren mit dem Team mit.
- Stiegenhaus und Wege frei halten, Lift blockieren, Parkplatz in der Halteverbotszone prüfen. Steht ein Auto drin: Foto und Abschleppdienst über die Polizei.
- Zählerstände ablesen und fotografieren — Strom, Gas, Wasser, an beiden Adressen.
- Übergabe der alten Wohnung: besenrein, Protokoll mit Fotos, Schlüssel gezählt.
- Kontrollgang am Ende: Keller, Dachboden, Postkasten, Balkon — die Klassiker, die vergessen werden.
Nach dem Umzug: die Fristen
- Meldezettel innerhalb von 3 Tagen. Der neue Wohnsitz ist innerhalb von drei Tagen nach dem Einzug beim Meldeservice des Magistratischen Bezirksamts anzumelden — mit Meldezettel (Unterschrift des Unterkunftgebers), Lichtbildausweis, gebührenfrei. Details bei oesterreich.gv.at.
- Kfz-Zulassung innerhalb einer Woche. Die neue Adresse ist bei der Zulassungsstelle zu melden; ändert sich das Kennzeichenkürzel, wird umgemeldet.
- Parkpickerl für den neuen Bezirk beantragen — es gilt nur im Bezirk des Hauptwohnsitzes.
- Bank, Arbeitgeber, Versicherungen, Ärzte, Vereine, Online-Shops: Adresse ändern. FinanzOnline nicht vergessen.
- Hund ummelden — die Hundeabgabe ist an den Wohnsitz gebunden.
- Kartons loswerden: gefaltet zum Altpapier, oder wir nehmen sie beim nächsten Auftrag mit.